Wir campen oberhalb von Oslo auf dem Ekeberg-Campingplatz. Das ist ein typischer Transitplatz – niemand bleibt länger und entsprechend flüchtig bleiben die Bekanntschaften. Selbst einfache Dinge wie “Hallo” sagen fällt vielen schwer. Das ist Schade, da uns gerade das am campen gefällt.
Dafür sieht man hier das ganze Spektrum der Campingmöglichkeiten. Vom Einmannzelt für Motorräder, über Bullis und Familienzelte , hin zu Wohnwagen und Wohnmobile in jedweder Größe und Form. Hier und da gibt es da sehr interessante Formen. Gut gefallen hat uns die Gruppe mit englischen Oldtimern samts Zelt oder das ältere Ehepaar mit Renault Berlingo und ihrem Anhänger, aus dem ein schönes Tippizelt hervor kam.
Der Tag begann mit Regen – entsprechend gut gelaunt waren wir alle… Doch mit der Zeit wurde das Wetter (und die Laune einzelner Beteiligter) besser. Also haben wir uns ein s.g. Oslo-Ticket gekauft (für insgesamt 1480,- NOK). Damit sind wir mit dem öffentlichen Bus gegen 16 Uhr herunter nach Oslo gefahren – direkt ins Zentrum.
Wie echte Touristen liefen wir kreuz und quer und ohne Richtungssinn umher. Oslo ist auf den ersten Blick doch recht groß. Unser Ziel führte über den Bahnhof und eine große Einkaufsstraße mit Straßenmusikanten hinauf zum Königspalast und den umgebenden Garten. Frieda fand es sehr interessant, dass es in Norwegen noch einen König und eine Königin bzw. einen Prinz und eine Prinzessin gibt(da ich mich nicht dafür interessiere kannte ich nicht mal deren Namen).
Vom Königspalast liefen wir durch das Bankenviertel hinunter zum Stadthafen. Der sieht sehr modern aus. Etliche Eigentumswohnungen, teure Restaurants und einige moderne Museen wurden errichtet. Da die Preise meine unsere Lust am Essen dämpften liefen wir noch ein Stück weiter, umgeben von vielen polnischen Fußballfans. In der Nähe eines Public Viewing Platzes für die EM fanden ein Kebaphaus. Hier gab es endlich etwas zu essen 😁 und nette Gespräche mit polnischen Fans aus Norwegen. Eine Halbzeit haben wir gespannt geschaut, uns über Polens Tor gefreut, das portugisische Tor verflucht dann ging es gegen 21:45 “heim” zum Campingplatz und anschließend erschöpft in Bett.











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