Da wir die beiden letzten Tage am Strand bzw. in Strandnähe verbracht haben und die Wanderung gestern Abend uns viel Spass gemacht hat, haben wir beschlossen, heute entlang der Steilküste den Wanderwegen zu folgen und wandern zu gehen.
Nachdem alle satt vom Frühstück waren, sind wir los gegangen. Jetti sollte noch ein wenig mit gehen und dann zur Mittagsruhe in die Trage verfrachtet werden.
Die Wanderung entlang der Steilküste war wirklich phänomenal – der leicht bewölkte Himmel und die Sonne waren gut aufeinander abgestimmt, so dass fast jeder Ausblick gigantisch wirkte. Von einer Bucht zur anderen wurde es schöner und beeindruckender. Es hat wirklich allen gefallen. Wir sind natürlich auch mal hinunter gestiegen zum Zipfel, um unseren Badestrand aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.
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Nach ungefähr einer Stunde haben wir Rast gemacht und Jetti ist in die Trage gegangen. Nach wiederum einer Stunde ist sie aufgewacht und wir haben erneute Pause gemacht, Kekse gegessen und Drachen steigen lassen.
Langsam stand jedoch der Rückweg an, denn allzu lang sollte die Wanderung nicht werden. Den Rückweg wählten wir nicht entlang der Steilküste, sondern etwas weiter im Land auf einem markierten Feldweg. Hier konnte Jetti noch ein wenig frei laufen, ohne das wir ständig Obacht geben mussten.
Wieder an unserem Strand angekommen teilte sich die Gruppe. Maria ist mit Frieda noch ein kleinen Weg zu einer Brücke und angrenzendem See gelaufen mit der Idee anschließend unsere Badesachen vom Bus zu holen und ich bin mit Clara und Jetti direkt zum Strand gegangen – Clara wollte endlich mal weiter lesen(“Die unendliche Geschichte”) und Jetti wollte baden.
Funfact: Auf dem Weg zur Brücke am See ist Maria ohne es mit zu bekommen auf eine Schlange getreten (eher getrampelt) – nur der Aufschrei von Frieda konnte beide vor einem schlimmeren Ende bewahren…
Nachdem Maria mit Frieda und dem Badezeug auch am Strand angekommen sind gab es für alle eine Stärkung (Eis, Kaffee) und dann ginge für die Mädels ins Wasser. Da es schon Nachmittag war, kam auch langsam die Flut. Gerade als Clara und Frieda uns eines ihrer Aquarien mit samt Miniflunder und Krebsen zeigen wollten kamen die Wellen und rissen alles weg – so ein Pech. Nun hieß es für uns alle eine große Sandburg bauen und sehen, ob wir sie vor den Fluten retten können. Doch leider war auch sie, genau wie die beiden großen Staumauern, nicht zu retten. Leider hatten wir auch nur eine Schaufel dabei und nicht noch Jettis “Scheufelchen” – Jetti war ganz traurig.
Nach dem Staudamm bauen sind Clara, Frieda und ich noch mal zum Wellenhopsen ins Wasser gegangen – da es etwas bewölkt und auch schon spät war, hatten wir fast die gesamte Bucht für uns alleine – lediglich eine andere Frau war noch kurz im Wasser. Maria ist unterdessen mit Jetti zum Bus gelaufen und wollte Abendessen – Falafel-Hamburger – vorbereiten. Dabei haben wir auch bemerkt, dass es trotz Wolken am Himmel durchaus sinnvoll ist, Sonnencreme aufzutragen. Maria, Jetti nur zum Teil und ich hatten rote Nasen…
Nach dem Essen sind wir voller Eindrücke eines tollen Tages ins Bett gegangen.











Hallo, ihr wandernden Wassernixen und -elfen,
auch wir haben hier in Hessen derzeit wechselhaftes Wetter, was nach sehr schwülheißen Tagen durchaus angenehm ist.
Burgen und Staudämme bauen an einem Strand mit Ebbe und Flut ist eine Herausforderung! Man könnte sie so weit weg bauen, das nix passiert, aber dann macht es ja keinen Spaß.
Ich bin ja nicht so der Meeresfan, eher jemand, den es in ein Bergpanorama zieht, aber wenn ich am Meer bin, kann ich mich auch stundenlang am Blick auf das Wasser, das Hochufer oder Felsen ergötzen. Erst recht spannend ist es, wenn man zwischendurch einen abwechslungsreichen Strand durchforsten kann. Den gab es auf Korfu leider nicht. Da gab es zwar auch den ein oder anderen Sandstrand, aber da war außer Müll nicht viel Interessantes zu finden.
Viele Grüße an alle! Und immer schön was auf die Füße ziehen und schauen, wo man hinlatscht 😉