16. Tag – Abschied aus Pembroke/Bosherston

Heute war leider unser letzter Tag auf dem ‘Trefalen Farm Campingplatz’. Besonders durch die tolle Landschaft und die sehr sehr netten Leute waren wir alle ein wenig wehmütig. Aber wir wollten den vormittag noch zum Abschied vom tollen Strand nehmen und sind baden gegangen. Wir hatten uns vorgenommen alle zusammen zu baden. Bisher sind wir leider immer getrennt baden gegangen, also einer mit Jetti, der andere mit den großen Mädels oder die beiden ganz alleine.

Eigentlich wollten wir zu dem erst gestern von uns entdeckten Strand gehen, doch genau heute wehte die Fahne des nahe gelegenen Militärgeländes, die uns signalisierte, dass ein Betreten unmöglich sei. Also ging es zu unseren normalen Strand.

Das Baden war toll – nur Jetti konnte es nicht ganz genießen und fand, dass die Wellen zu hoch sind. Aber alle anderen hatten Spaß beim Wellenhopsen oder Wellenreiten.

Da wir zeitig genug losfahren wollten und noch den Rest packen mussten, sind wir nach einer Baderunde wieder zum Bus gegangen.

Hier wurden Vorzelt, Fahrräder und diverse andere Dinge verstaut und die Reise konnte losgehen. Da ich in den letzten Tagen ab und zu mit Lawrence, dem ca. 60-jährigen Besitzer des Campingplatzes, gesprochen und wir ein paar ähnliche Interessen hatten, wollte ich mich noch bei ihm persönlich verabschieden.

Doch aus dem kurzen Tschüss wurde eine sehr sympathische und für alle Anwesenden traumhafte kurze Reise. Lawrence hatte mir gestern schon von einem kürzlich von ihm gekauften Cottage und der damit verbundenen Idee bzw. Vision erzählt. Es handelt sich um ein 400 Jahre altes Steinhaus, eingebettet in eine herrliche Landschaft, welches er derzeit restauriert. Er hat mir bzw. uns das Angebot gemacht es uns mal kurz zu zeigen, da es eigtl. auch auf dem Weg liegt. 

Und es stimmte, das kleine alte Haus hat uns ganz verzaubert und die Vision, die er davon hat auch. Zu dem Haus gehören 6 Felder und es liegt ca.10 Minuten von der Trefalen Farm entfernt an einem kleinen Bach.

Wenn nicht knapp 1500km zwischen dem Haus und unserer Heimat liegen würden, hätten wir sicher nicht Nein gesagt zu dem Angebot von Lawrence, dort wohnen zu können – doch so bleibt es ein schöner Traum…
Nach der Besichtigung mussten wir nun aber wirklich los .

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