Unser Campingplatz war gestern Abend leider ausgebucht. Man bot uns jedoch an, am inneren Zaun eine Nacht zu stehen, um dann heute vormittag einen endgültigen Platz zu erhalten. Genau so war es dann auch. Wir haben einen netten Stellplatz bekommen und uns breit gemacht. Nach dem Mittagessen, mit lustigen Kuchen, zog es uns in die Stadt. Zwar hatten alle keine richtige Lust auf große Erkundungen, aber auf eine Fahrt mit der U-Bahn und anschließend ein Rundgang durch die Altstadt(Gamla Stan) konnten wir uns alle einigen.
Das beste war, dass es auch in Schweden einen König und eine Königin gibt (deren Namen ich aber, genau wie vorher in Norwegen, nicht kannte)und demzufolge auch einen Königspalast, welcher unser erstes Ziel darstellte. Im Vergleich zum norwegischen Palast muss man sagen, dass der schwedische deutlich weniger liebevoll gestaltet ist. Er sieht bedeutend trister aus. Das Parlamentsgebäude bzw. die (Alt)Stadt an sich sieht wiederum deutlich schöner aus, als Oslo. Das liegt auch an der Vielzahl kleiner Inseln, Brücken und Häfen.
Nach dem anstrengenden Lauf mussten wir noch etwas essen. Wir haben uns für eine original italienische, in Schweden von Pakistanis hergestellte Pizza entschieden, die uns lecker geschmeckt hat. Beim Bezahlen hat leider weder Marias noch meine Karte funktioniert, also durfte ich nochmal durch die halbe Altstadt zum nächsten Geldautomat und Geld abheben – das Gute davon war, dass wir nun noch etwas Geld für Eis hatten, welches wir auch gleich in mehrere Kulas investiert haben.
Mit müden Beinen sind wir dann zur U-Bahnhaltestelle bzw. Campingplatz gefahren und sind gut eingeschlafen.








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