Den ganzen Tag hat es heute geregnet – zum zweiten Mal in diesem Urlaub. Es hatte bereits in der Nacht angefangen. Da unser Vorzelt an einigen Stellen undicht ist, hatten wir gleich etwas Wasser im Zelt. An und für sich kein Problem, doch man merkt schnell, dass an einem Regentag die Nerven etwas angespannter sind…
Nach dem Frühstück im Bus haben wir zur Abfahrt gepackt, denn es sollte nach Pembroke in die Burg gehen. In Pembroke haben wir den Bus unterhalb der Burg abgestellt und sind den Rest gelaufen. An der Burg angekommen, hat unseinSchild und ein freundlicher Security-Typ gesagt, dass heute die Burg leider geschlossen ist und erst kommenden Dienstag wieder öffnet. Prima! Stimmung im Keller!
Da Pembroke jedoch recht nett ist, haben wir beschlossen, die beim Campingplatz-Chef erfragten, Antikläden zu besuchen.
Gesagt getan. Beim ersten hätten wir fast ein kleinen viktorianischen Schreibtisch für Frieda gekauft – die Entscheidung haben wir aber erstmal auf den Rückweg vertagt. Danach Zwischenstopp in einem Andenken- und “Nette-Sachen-für-jede-Gelegenheit”-Laden. Hier hat Clara eine sehr schöne Tasche für sich gefunden.
Da wir mittlerweile Hunger bekommen haben und unser Frust über die geschlossene Burg besänftigt werden musste, sind wir in ein Café gegangen – einem Cake-Shop. Dort erwarteten uns sicher zwanzig verschiedene Torten, Kuchen und nochmal ebenso viele Cupcakes, Muffins und Kekse. Kaffe bestellt, Kuchen ausgesucht und los gegessen. Doch leider waren unsere Augen größer als unsere Münder. Nicht einer von uns hat sein Stück geschafft. Schlimmer noch, uns ging es danach richtig schlecht. Ich durfte, nachdem ich mein Stück fast fertig hatte, noch das Baiser-Sahne-Teilchen von Frieda vertilgen :o. Scheinbar lernen wir nicht viel von Urlaub zu Urlaub, denn auch im letzten Jahr gab es bereits solch ein Vorfall…
Weiter ging es rollend zum zweiten Laden. Auf dem Weg dorthin ist Henriette eingeschlafen, so dass wir in Ruhe und ohne Angst, dass sie eine antike Vase umschmeisst, durch die Gänge stöbern – wir mussten nur noch selbst aufpassen nichts herunter zu reißen…
Gefunden haben wir natürlich auch etwas – Geschmeide für Frieda, ein Uhrwerk für Clara und für mich zwei alte Glasflaschen und gehandelt wurde auch…
Auf zum dritten Laden. Der war direkt in einer alten Kirche – sehr tolles Ambiente, aber bei Weiten ein nicht so tolles Angebot wie im Laden zuvor.
Nach diesem






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